...Kompetenz in Gesundheit und Nachhaltigkeit...

echt-le(s)enswert zum Sonntag: "Besonderheit"
 
Sicher ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie für verschiedene Menschen in Ihrer Umgebung großes Verständnis für deren besonderes oder einzigartiges Verhalten haben. Für deren speziellen Charakter zum Beispiel. Oder deren besonderen Beruf. Oder ausgefallenes Hobby.
 
In Beziehungen ertappen wir uns gern dabei, dass wir die Besonderheit unseres Gegenübers wahrnehmen und akzeptieren können.
 
Wir sind mit unserem Fokus beim Anderen. Im Außen, von uns weg gerichtet.
 
Dabei können wir logischerweise den Blick nicht auf uns selbst richten. Wenn ich zu sehr beim Anderen bin, bin ich unter Umständen zu wenig bei mir selbst.
 
Ich möchte Sie heute einladen, Ihren Fokus einmal ganz hin zu Ihrer eigenen Persönlichkeit zu nehmen. Und dort nicht auf Ihre vermeintlichen „Macken“ oder „Beschränkungen“, sondern hin auf Ihre Einzigartigkeit.
 
Jeder einzelne von uns ist etwas ganz einzigartiges. Das betrifft die ganze Schöpfung, alle Lebewesen, Sie, Du, ich, wir – alle sind einzigartig. Und es könnte uns gut tun, genau das ab und zu zu bedenken.
 
Versuchen Sie einmal, Ihre eigene Besonderheit wahrzunehmen. Das, was Sie als Persönlichkeit ausmacht – zu benennen. Ganz für sich.
 
Vielleicht hilft es Ihnen, diese Eigenheiten auf einem Zettel zu notieren, um in einer ruhigen Minute darüber nachzudenken.
 
Alles an Ihnen ist besonders – und es könnte gut sein, dass Ihre Mitmenschen Sie auch genauso wahrnehmen. Und respektieren.
 
Nur Sie selbst sich vielleicht nicht. Lassen Sie Ihre Einzigartigkeit herein in Ihr Bewusstsein, lassen Sie das unglaubliche Gefühl Ihrer besonderen Persönlichkeit hineintreten in Ihr Bewusstsein. Beurteilen Sie einmal nicht, sondern seien Sie wie ein Kind- staunend, und sich seiner selbst absolut sicher – nämlich dann, wenn seine Welt noch frei ist von Begrenzungen und Bewertungen!
 

 

echt-le(s)enswert zum Sonntag, den 28. Februar 2016: "Neue Strategien"

Wie Sie in den vergangenen Wochen bemerkt haben, erscheint es sehr anstrengend, neue Verhaltensweisen einzuüben und langfristig beizubehalten.

Hier hilft uns nur eines - eine Reflexion der betreffenden Verhaltensmuster. Zuallererst müssen wir uns bewusst und intensiv mit den Ursachen oder wenigstens den Auslösern auseinandersetzen. Warum reagieren wir in welcher Situation wie – welche Emotionen sind dabei beteiligt?

Wenn wir bewusst erspüren, wie wir uns in bestimmten Situationen fühlen, können wir uns gezielt neue Verhaltensstrukturen überlegen. Was könnte uns helfen? Wie würden wir uns fühlen, wenn wir zukünftig so und nicht anders agieren würden? Wir können uns im Geist die entsprechende Situation vorstellen, sie imaginär durchleben, und in uns hineinhören, wie es uns damit geht. Sollte sich das neue Verhalten authentisch anfühlen,  ist es einen Versuch in „Echtzeit“ wert.

Machen Sie sich einen genauen Plan. Manche belastende Situationen sind uns im Vorfeld bekannt, sie sind sozusagen planbar. Überlegen Sie sich eine Strategie, welche für Sie passend erscheint. Und dann nehmen Sie sich fest vor, beim nächsten Mal, nur für dieses eine nächste Mal – sich anders zu verhalten! Schreiben Sie sich einen Zettel, weihen Sie einen Angehörigen ein – vereinbaren Sie ein Schlüsselwort – holen Sie sich emotionale Unterstützung!

Und dann verhalten Sie sich völlig konform mit Ihrem Strategiepapier! Werten Sie später, im stillen Kämmerlein aus, wie es Ihnen ergangen ist – ob Ihre Strategie für Sie stimmig ist – und falls nicht, probieren Sie eine neue aus!

Denken Sie daran, als Sie laufen gelernt haben – sind Sie nicht für immer und ewig liegen geblieben – nur weil es im ersten Versuch nicht geklappt hat – oder?

 

echt-le(s)enswert zum Sonntag, den 21. Februar 2016

In der vergangenen Woche haben wir uns mit dem Thema Ehrlichkeit beschäftigt. Wir haben versucht, in Beziehungen ab und zu total ehrlich aufzutreten und die Resonanz darauf auszuhalten.

Wie ist es Ihnen damit ergangen?

Einigen ist es sehr schwer gefallen, für die eigene Meinung ein zu stehen. Die Ablehnung oder die eventuelle Frustration des anderen auszuhalten. Aber – Sie haben es überlebt! Die Welt ist nicht untergegangen, sie hat sich sogar weitergedreht, Sie leben noch – und das ist die Hauptsache.

Es reicht nicht, nur die neuen Grenzen zu ziehen. Das viel Anstrengendere ist es, diese aufrecht zu erhalten. Stetig und jeden Tag – und sie im Konfrontationsfall zu verteidigen.

Ein System ändert sich dann, wenn wir uns verändern. Es reagiert auf unsere Aktionen. Aber es ist auch abhängig und gefangen in Gewohnheiten. Wenn Sie nun Ihre Grenzen neu definieren, benötigt das Sie umgebende Beziehungssystem Zeit und Gelegenheit, sich damit auseinanderzusetzen. Es wird für eine gewisse Zeit immer wieder an Ihre Grenze prallen, zu sehr automatisiert sind bisherige Verhaltensweisen. Nehmen Sie es deshalb nicht persönlich, wenn Ihr Partner, Ihre Kinder oder Ihre Kollegen vermeintlich immer wieder auf demselben Punkt „herumreiten“! Wir sind gewohnheitsorientiert und es benötigt Zeit, neue Muster zu etablieren.

Nehmen Sie sich eine für Sie neue „Grenze“ vor. Üben Sie, ja trainieren Sie regelrecht das Einhalten derselben. Fordern Sie den Respekt für Ihre „Tabuzone“ ein – kontinuierlich, lassen Sie sich von demotivierenden Sprüchen nicht einschüchtern – halten Sie einfach durch – und Sie werden feststellen, wie sich im Laufe der Zeit eine Akzeptanz seitens Ihrer Mitmenschen einstellt.

Wenn Sie hören…..“die oder der ist halt so…..“, dann ist Ihre neue Grenze etabliert. Versuchen Sie’s!

echt-le(s)enswert zum Sonntag, den 14. Februar 2016: "Ehrlichkeit"

5 Tage sind seit dem Beginn unserer Fastenaktion vergangen.

Wie ist es Ihnen ergangen? Konnten Sie sich selbst beim Jammern oder Klagen ertappen? Ist Ihnen im Zuge dieser Aufmerksamkeit bewusst geworden, wie sich das „Klage-Muster“ ein Stück weit automatisiert hat? Wie selbstverständlich es Ihnen über die Lippen kommt, das Meckern über eine Alltagskleinigkeit?

Wir laden Sie ein, wirklich weiterhin dabei zu bleiben. Hören Sie genauer hin – wie dieses negative Äußern eigentlich unseren Umgang miteinander bestimmt. Betrachten Sie bitte einmal sich selbst und Ihre Nächsten im Umgang miteinander. Ist das wirklich wertschätzend? Respektvoll? Aufmerksam?

Oft erwarten wir von anderen genau diesen Umgang. Wir wünschen uns mehr Aufmerksamkeit in kleinen Gesten, mehr Zuwendung durch Wort und Tat, mehr Respekt. Nicht nur vom Partner, auch von den Eltern, den Schwiegereltern oder den Arbeitskollegen etc. Wir fordern regelrecht, dass sie uns in unserer ganzen Persönlichkeit akzeptieren müssten – das ist schließlich unser Anrecht. Wieviel Streit, Kummer und Leid wird dadurch verursacht? Wie viele Zwistigkeiten gibt es innerhalb von Familien wegen eigentlicher „Nichtigkeiten“ ? Weil wir auf diesem unseren Anspruch verharren? Oder weil wir manchmal gar nicht aussprechen, was uns belastet, wann wir uns benachteiligt fühlen?

Wir sind heute irgendwie nicht mehr geübt  im ehrlichen Miteinander.

Ehrlich meinen wir, müssten sofort beide Parteien miteinander sein. Grundsätzlich schon, aber wir haben keine Übung mehr darin. Vergessen wir das bitte nicht. Geben wir uns eine Chance, es wieder zu lernen. Und dazu müssen wir eben mit uns selbst beginnen.

Versuchen Sie, in einer heiklen Sache im Alltag wirklich einmal ganz ehrlich zu sein – und halten Sie die Reaktion des Anderen einfach aus. Schauen und fühlen Sie, was das mit Ihnen macht – und seien Sie auch dabei ehrlich – zu sich selbst!

 

echt-le(s)enswert zum Sonntag, den 31. Januar 2016: "Offenheit"

Wie wir festgestellt haben, ist es nicht immer leicht, in Gemeinschaft mit anderen ehrlich zu sein. Zu groß ist oft die Befürchtung, verletzt oder bloßgestellt zu werden.

Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass es dieses Problem nicht nur in Gemeinschaft mit anderen gibt. Nein, die Angst, wirklich ehrlich zu sein, liegt oft schon in unserer Person.

 Wir sind uns selbst gegenüber gar nicht offen. Offen für unsere Bedürfnisse, offen gegenüber unseren Werten.  Wir haben Angst, manche unserer Verletzungen oder Erfahrung anzuschauen. Meist tief vergraben, lassen wir  lieber die Finger davon, lenken unseren Blick weg auf Banalitäten des Alltages. Und finden uns dann in Verstrickungen oder Beziehungskonstellationen wieder, von denen wir uns wundern, wie sie uns haben passieren können.

Wir müssen uns wieder uns selbst gegenüber öffnen. Behutsam, in einem sicheren Rahmen in uns selbst nachforschen. Hinhören, was in uns sein Recht fordert, hinterfragen, woher dieses oder jenes Bedürfnis kommt. Offen sein für manches seelische Gebrechen, Worte dafür finden - um sie eventuell später auch einmal aussprechen zu können.

Nur wenn wir unserem Selbst gegenüber offen sind, können wir erfahren, was es tatsächlich benötigt, um stabil zu sein. Und nur dann können wir versuchen, in echter Beziehung echt offen zu sein. Offen im Sinne von klar, sicher und reflektiert. Nur wenn ich mein Handicap genau angeschaut habe, kann ich lernen, damit offen umzugehen und stabile Beziehungen zu führen.

Nicht umsonst heißt es : „Gefahr erkannt- Gefahr gebannt!“

In diesem Sinne, öffnen Sie Ihr Herz für sich selbst und entdecken Sie die wahren Schätze, welche es für Sie - und sicher auch für uns-  bereit hält!

echt-le(s)enswert zum Sonntag, dem 17. Janaur 2016: "Zieldefinition"

Unsere Neujahrskampagne hat ein überwältigendes Echo gefunden. Mehrere Tausend Menschen haben sich mit der Frage, wie sie das neue Jahr angehen wollen, auseinandergesetzt.

Aus den vielen persönlichen Nachrichten, welche wir erhielten, kristallisierte sich ein Thema heraus.

Wir Menschen sind auf der Suche. Nach was aber genau? Es ist offensichtlich nicht das Erreichen materieller Ziele, welches uns treibt. In jüngeren Lebensjahren ist das ein echter Motor, wir sind getrieben vom Schaffen und Erschaffen einer materiellen Lebensbasis – um dann um die Lebensmitte herum festzustellen, dass uns trotz dem irgendetwas fehlt.

Etwas in uns sucht nach mehr, nach etwas anderem, kann aber nicht genau definieren, was das sein soll. Mehr Zufriedenheit? Mehr Ruhe? Mehr Zuwendung? Mehr Sinn?

Oder überhaupt Sinn? Was ist der Sinn all unseres Strebens? Kann das wirklich nur das Anhäufen materiellen Besitzes sein?

Oder ist es ein Streben nach innerem Gewinn, nach innerer Reife und Zufriedenheit? Nach Wachstum auf der geistigen Ebene, nach Entwicklung derselben?

Ist es vielleicht ein Streben nach mehr Miteinander, auf einer reifen, ganzheitlichen Ebene? Einem Miteinander von Individuen, welche zufrieden mit sich selbst sind und deshalb urteilsfrei und offen ihrem Gegenüber begegnen können? Einem Miteinader, welches wirkliche Begegnung zulässt, ohne die Ansichten oder das Sein des Anderen zu bewerten?

Wie wäre das wohl, wenn unser Empfinden sich mehr dahin ausrichten würde, uns selbst fortzuentwickeln, und damit unseren Fokus von den „Fehlern“ der anderen hin zu unserer eigenen Reifung zu lenken? Dann müssten wir hinschauen – zu uns, in uns- und würden so manches lohnenswertes Ziel entdecken!

echt-le(s)enswert zum Sonntag, den 10. Januar 2016 : "Bremse oder Motor im neuen Jahr"

„Nutzen wir das neue Jahr als Bremse oder als Motor?“

Was ist es, dass uns die Bremsen anziehen lässt? Was hält uns zurück, unser Leben frei zu entfalten, unsere Träume und unsere Potentiale zu leben?

Wer entscheidet eigentlich, ob wir unsere Träume leben oder nicht? Die Umstände? Das Leben? Unsere Mitmenschen?

Oder sind es nicht doch wir selbst? Seien wir hier und heute einmal ehrlich. Blicken wir unserer eigenen persönlichen Wahrheit ins Gesicht, ganz kurz nur - gerade so, dass es nicht ernsthaft wehtut…Was sehen wir da?

Wir sind ohne Glauben. Ohne Glauben an die Liebe,  an uns selbst, unser ganz eigenes wahres Wesen. Wir orientieren uns an dem, was andere über uns sagen oder meinen. Wir folgen alten, überholten Prägungen, Mustern, Anforderungen.

Haben Angst vor Reibung,  vor Verlusten. Vor Niederlagen.

Niederlage bedeutet, für einen Moment darnieder zu liegen. Sie bedeutet nicht, liegen zu bleiben bis ans Ende unserer Zeit. Sie kann jedem passieren und ist keine Schande. Da wir allerdings nicht an die Liebe glauben, und damit nicht an uns selbst, geschweige denn an unsere Mitmenschen, befürchten wir die schreckliche Schmach und Verurteilung im Rahmen einer Niederlage. Und ziehen damit unsere innere Handbremse noch ein Stück fester an.

Machen Sie sich in den nächsten Tagen einen Glaubenssatz oder eine Befürchtung bewusst, welche Sie ganz persönlich davon abhält, etwas Neues, Positives zu wagen! Seien Sie ehrlich, und nutzen Sie dann die nächst beste Gelegenheit, sich selbst zu beweisen, dass Sie trotzdem etwas Neues ausprobieren können Werfen Sie die Angst vor einem Scheitern über Bord, und entdecken Sie die Welt Ihres Lebens neu! Jeden Tag, in kleinen, aber mutigen Schritten!

 

echt - le(s)enswert - unser Lesezeichen zum Sonntag

 

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