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Anregungen, Tipp's, (Be)- Denkliches zur Lebensgestaltung
Sieben Wochen ohne…jedes Jahr ist bietet die Fastenzeit Gelegenheit, sich eines besonderen Verzichtes auszusetzen.
Die einen verzichten auf Kaffee, die anderen auf Süßigkeiten oder Alkohol, manche gar komplett auf’s Essen. Ideen gibt es viele. Aber was genau steckt hinter einer solchen Aktion – „sieben Wochen ohne“? Was ist der Sinn einer solchen Fastenaktion für uns persönlich?
Wir sprechen hier von einem sogenannten „Fastenverzicht“. Ein freiwilliger Verzicht auf etwas, welcher uns wirklich jeden Tag auf’s Neue herausfordert. Es geht nicht darum, mal eben so auf etwas zu verzichten, was nicht so wirklich schwer fällt…nein, es geht um einen ehrlichen Verzicht. Dieser bedeutet Selbstbeschränkung und eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema des Verzichtes.
Allein die Selbstbeschränkung kann schon eine große Herausforderung sein. Uns einverstanden zu erklären, uns selbst eine Zäsur zu erteilen. Nicht um zu strafen, sondern um uns selbst zu erfahren. Wie geht es mir damit, wenn ich mich selbst in meiner Freiheit beschneide? Welche Muster kommen an die Oberfläche? Wie ändert sich vielleicht mein Denken?
In diesen 40 Tagen ohne… ohne eine liebgewordene Gewohnheit. Ohne ein liebgewordenes Ding oder eine Sache.
Wie geht es uns damit? Durch den Fastenverzicht ergibt sich eine Konzentration auf das gewählte Thema. Wir schauen plötzlich genauer hin, wir beleuchten das Thema von vielen Seiten. Wir werden uns im Laufe der „7 Wochen ohne“ so mancher Zusammenhänge bewusst - wenn wir uns denn bewusst, mit allen Sinnen auf den Verzicht einlassen.
Fasten ermöglicht:
- einen Verzicht auszuprobieren
- sich mit eigener Selbstbeschränkung auseinander zu setzen
- ist in Zeiten von Überfluss und Beschleunigung ein „Anker“ im persönlichen Erleben
- verbindet uns mit Anderen
- führt uns zu persönlichen „unbewußten“ Mustern zurück
Fasten kann:
- uns durchaus an persönliche Grenzen bringen
- uns aufzeigen, was wir aus- und durchhalten können
- kann uns seelisch erleichtern
- die Tür zu tieferem seelischen Empfinden „öffnen“
Sie sehen also, es lohnt sich auf jeden Fall! Wir laden Sie ein, sich einzulassen auf Ihr persönliches Fastenprojekt! Schreiben Sie uns Ihre Ideen oder Projekte, lassen Sie uns und die anderen Leser teilhaben an Ihren persönlichen Erfahrungen, wir freuen uns darauf!
Ihre-Mail schicken Sie gern an : info@echt-lebenswert de oder Sie posten auf www.facebook.com/Echtlebenswert!
(Ihre Daten werden natürlich diskret behandelt und niemals weitergegeben! Das verprechen wir!)

Weshalb dieses Thema für unsere Aktion „40 Tage ohne 2016“ ?
Jammern ist ein weit verbreitetes Phänomen unserer Gesellschaft. Wir jammern manchmal den lieben langen Tag..über’s Wetter, die Preise, die Politik oder den Weltfrieden…!
Was genau macht das aber mit unserer Befindlichkeit und vor allen Dingen in unserem Denken?
Das Gehirn lernt durch Wiederholungen. Ein Verhalten oder ein Satz lange genug wiederholt und ausgesprochen führt dazu, dass das Verhalten im Unterbewusstsein etabliert und gespeichert wird. Es wird „abgelegt“, bei wiederholter Anfrage ans Tageslicht befördert und entwickelt sich im Laufe der Übung zu einem Automatismus. „Lange genug ausgesprochen- glauben wir es irgendwann selbst!“- diesen Ausspruch kennen Sie sicherlich.
Es gibt auch ein konstruktives Jammern, diese ist aber eher selten. Je nach Ausprägung unseres persönlichen Empfindens jammern wir selten konstruktiv, sondern eigentlich mehr oder weniger unbewußt vor uns hin.
Jammern hat durchaus seine Zeit. Es gibt ernsthafte Anlässe, welche ein Jammern hervorrufen und vor allen Dingen auch nötig machen. In schweren Krisen kann Jammern ein Ausdruck von Schmerzen (körperlicher oder seelischer)sein . Dann schafft das Jammern ein Ventil und gibt einem Bedürfnis nach Erleichterung Raum.
Des weiteren ist häufiges Jammern ein Ruf nach Zuwendung. Wir können persönliche Zuwendung nicht einfach so einfordern, und empathische Menschen hören ihrem Gegenüber genau zu und nehmen das Jammern durchaus ernst. So bekommt der Jammernde seinen Anteil an Zuwendung, ohne jedoch selbst in direkte Aktion zur Änderung seiner Situation treten zu müssen.
Wer jammert, hat seinen Fokus auf dem bejammerten Problem oder Umstand. Er schaut meist nicht mehr über seinen Tellerand hinaus.
Wer nicht mehr jammert – denkt anders - und um!
Er denkt positiver, vielleicht hoffnungsvoller. Wer nicht mehr jammert – bekommt Kapazitäten frei! Energie wird frei, Zeit, Bewußtsein...
Wenn das unkonstruktive Jammern unterbleibt, dann gibt es Platz für neues Denken.
Frei nach dem Motto: „Huch, eine Lücke in meinem Reden- wie fülle ich diese denn jetzt?“
Und schon gibt es eine Hinwendung zur Veränderung! Diese Lücke können wir „be-schweigen“- oder sie anderweitig füllen.
Wir können uns bewusst machen, über was wir so daher jammern - und im Umkehrschluss kommt uns vielleicht die Erkenntnis, dass es eigentlich sehr viele Dinge gibt, für welche wir Dank sagen könnten.
Wenn wir uns auf das Schöne, Gute in unserem Leben fokussieren (positive Erlebnisse, Erfahrungen, schöne Dinge) setzen wir damit im Gehirn Ausgangspunkte für andere Vernetzungen!
Und wir erkennen sie plötzlich im Alltag wieder, all die kleinen und großen Fügungen. Wir fangen an, regelrecht danach zu suchen, sie zu finden - und uns dann daran zu erfreuen!
Jammer-Fasten verändert Ihr Denken – versuchen Sie’s!
Dekalog der Gelassenheit
Dies ist eine Zusammenstellung von Lebensregeln , auch bekannt als 10 Gebote der Gelassenheit, von Papst Johannes XXIII.
Sie haben nichts an Aktualität verloren, und wir meinen, der Dekalog der Gelassenheit kann uns eine hilfreiche Richtschnur im täglichen Leben sein.
Die Leitsätze können uns helfen, zu innerer Ruhe zu finden, sie können uns helfen, innere Gelassenheit wirklich zu lernen.
Dies setzt natürlich Ihre Bereitschaft voraus, regelmäßig über den Themen zu meditieren und zu versuchen, die Gebote der Gelassenheit wirklich in Ihrem Leben umzusetzen.
Das gelingt nicht gleich, sofort und vollständig. Aber mit Übung und Vertrauen schaffen Sie sich Ihren eigenen Zugang zu mehr Gelassenheit im Alltag.
Die 10 Gebote zur inneren Gelassenheit (Papst Johannes XXIII.)
1. Leben
Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
2. Sorgfalt
Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern... nur mich selbst.
3. Glück
Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.
4. Realismus
Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.
5. Lesen
Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.
6. Handeln
Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen - und ich werde es niemandem erzählen.
7. Überwinden
Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.
8. Planen
Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.
9. Mut
Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.
10. Vertrauen
Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.
Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag zu jeder Stunde, und ohne Übertreibung und mit Geduld. (Quelle Wikipedia)
kostenlose pdf-Datei zum Herunterladen und Ausdrucken:
Denkanstoss zum Sinn von Krankheit ...